2000-2006
Nach dem Tod von Hans Hilsdorf betreuen verschiedene Interimsleiter die Sing-Akademie. Unter ihnen ist Steffen Schubert hervorzuheben. Im September 2002 übernimmt Joshard Daus die künstlerische Leitung und begründet eine enge Kooperation mit der Europachor-Akademie. In diese Zeit fallen erste Aufführungen aus dem zurückgegebenen Musikarchiv und Einspielungen der Passionswerke von Carl Philipp Emanuel Bach. Im Dezember 2005 wird die gemeinsame Zusammenarbeit einvernehmlich beendet. Für ein halbes Jahr pausiert die musikalische Arbeit der Sing-Akademie.
Im Sommer 2006 wird die Arbeit unter Leitung von Prof. Kai-Uwe Jirka wieder aufgenommen und runderneuert. Das Profil des Hauptchores ändert sich durch eine Kooperation mit der Universität der Künste Berlin: er hat neben seiner Konzerttätigkeit jetzt auch Ausbildungsfunktion für angehende Chorleiter. Das Ensemble präsentiert sich öffentlich erstmals wieder am 26. November 2006 mit dem Programm "Bey Mozarts Grabe. Trauermusiken für Vielgeliebte", das neben einer unbekannten Kantate zu Mozarts Tod von Anton Eberl auch a cappella-Musiken der ehemaligen Direktoren Fasch, Zelter und Rungenhagen bietet. Zugleich geben der Aufbau des Netzwerks Benevoli, der Sing-Akademie für Kinder und Jugendliche, und die Wiederbelebung der Liedertafel als Werkstatt für zeitgenössische Dichtung und Musik der Sing-Akademie zu Berlin ein neues Gesicht.
