JÜNGSTE GESCHICHTE UND GEGENWART
Mitte der 1960er Jahren wurde die Sing-Akademie zu Berlin durch die DDR-Verwaltung kurzerhand aus dem Grundbuch als Eigentümerin des Stammhauses am Kastanienwäldchen widerrechtlich gestrichen und stattdessen „Eigentum des Volkes“ eingetragen. Seit 1991 bemüht sich die Sing-Akademie um Berichtigung der Grundbücher und Rückgabe ihres Eigentums. Inzwischen liegt ein für die Sing-Akademie günstiges rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vor (Urteil der 25. Kammer vom 3. Dezember 2004-VG, AZ: 25 A 240.99)[10]. Danach ist die Sing-Akademie zu Berlin stets Eigentümerin ihres Hauses geblieben. Anzustreben ist lediglich eine Grundbuchänderung auf zivilrechtlichem Weg oder über Verhandlungen mit der Berliner Senatsverwaltung.
Das zum hundertjährigen Bestehen der Institution 1891 auf dem Platz vor dem Haus errichtete, in den 1930er Jahren abgebaute und seit 1947 im Märkischen Museum aufbewahrte Denkmal des Chor-Gründers Carl Friedrich Christian Fasch sollte 2008 an alter Stelle wieder errichtet werden. Eine Umsetzung steht indes bis heute aus.
(Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sing-Akademie_zu_Berlin)