
Charlotte Salomon
Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung am Grunewald

CHARLOTTE MALT: LEBEN? ODER THEATER?
Interdisziplinäre Konzertperformance über Charlotte Salomons Leben und ihre Bilder
Samstag, 20. Juni 2026, 19:30 Uhr
St. Johanniskirche, Alt-Moabit 25
Konzerteinführung um 19.00 Uhr
Mädchenchor III der Sing-Akademie zu Berlin
Cornelia Schlemmer - Idee, Konzept und Bildregie
Kelley Marie Sundin-Donig - Musikalische Leitung
Anna Melnikova - Inszenierung
Marco Heise - Klavier
Tickets zu 10 € / 7€ erm. gibt es hier: >TICKETS<
Um Andrang vor Ort zu vermeiden, bitten wir um den vorherigen Erwerb eines Onlinetickets.
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Charlotte Salomon, jüdische Malerin im Exil, verwandelte zwischen 1941 und 1942 existenzielle Bedrohung in schöpferische Kraft: 769 Gouachen, die Bild, Text und Musik verschmelzen. Ihre Antwort auf Verfolgung, Flucht und eine familiäre Geschichte von Depression: künstlerischer Widerstand durch Kreativität.
Aus diesem außergewöhnlichen Werk entwickeln wir eine transdisziplinäre Chorperformance mit jungen Sängerinnen. Bilder von Charlotte Salomon, Musik, Bewegung, Zeichnung und Theater werden zu einem Gesamtkunstwerk - inspiriert von Salomons innovativer Bildsprache, die filmische Techniken und Comic-Elemente nutzt.
Wie Charlotte Salomon ihr Werk hinterließ, hinterlassen auch wir Spuren - in unserem Leben, bei anderen, auf der Welt. Diese Spuren geben unserem Leben Sinn, und wir können sie bewusst gestalten. Zeichnen wird hier zur sichtbar gemachten Spur von Musik, zur Metapher für die Spuren unseres Handelns und unserer Entscheidungen.
Durch Zeichnen, Singen, Tanzen entdecken die jungen Performer*innen ihre eigene „Force" - künstlerisches Handeln als Gegenkraft zu inneren Ängsten. Mit Humor, Witz und Lebendigkeit wird Kunst zur Energiequelle für Selbstentdeckung und das bewusste Setzen eigener Spuren.